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Ziegenrassen2018-07-12T15:56:46+00:00

Anglo-Nubier-Ziege

Herkunft und Verbreitung

Die Anglo-Nubier-Ziege ist aus der Kreuzung von englischen Landschlägen mit aus Afrika und Indien eingeführten Ziegenrassen entstanden. Sie ist überwiegend in Großbritannien verbreitet.

Beschreibung

Die Anglo – Nubier – Ziege ist eine großrahmige, langbeinige Ziege. Typisch für diese Rasse sind die langen, anliegenden, hängenden Ohren und die ausgeprägte Ramsnase. Die Tiere sind sowohl gehörnt als auch ungehörnt. Das Haar ist kurz, glatt und fein. Alle Farbkombinationen von braun, schwarz und weiß sind möglich.

Maße und Gewicht

Leistungen

  • Milchleistung: 240-Tage-Milchleistung ca 700 – 800 kg, 4 bis 5 % Fett, 3 bis 4 % Eiweiß
  • Bei entsprechender Haltung und Fütterung sind höhere Leistungen möglich.
  • gute Fleischleistungseigenschaften
  • Frühreife und gute Fruchtbarkeit, im Durchschnitt zwei Lämmer pro Jahr
  • Eignung für die Landschaftspflege

Zuchtziel

Angestrebt wird eine großrahmige, fruchtbare, widerstandsfähige und langlebige Ziege im Zweinutzungstyp mit ausgeprägter Wirtschaftlichkeit auf Grund ihrer Milch- (sehr hohe Fett- und Eiweißprozente) und Fleischleistung sowie Eignung zur Landschaftspflege. Der Rücken sollte möglichst straff sein, mit breit angelegtem, nicht zu stark abfallendem Becken. Das Fundament soll trocken und nicht zu fein, die Beinstellung korrekt sein. Gefordert wird ein gleichmäßiges, geräumiges, drüsiges und fest angesetztes Euter, das weit nach vorn und im Schenkelbereich hinauf reicht. Die gleichermaßen für das Hand- und Maschinenmelken gut geeigneten, leicht melkenden Striche sollen mittig unter den Hälften angesetzt, senkrecht nach unten weisen, mittellang, gleichförmig und klar abgesetzt sein.

Appenzeller Ziege

Herkunft und Verbreitung

Die Anglo-Nubier-Ziege ist aus der Kreuzung von englischen Landschlägen mit aus Afrika und Indien eingeführten Ziegenrassen entstanden. Sie ist überwiegend in Großbritannien verbreitet.

Beschreibung

Die Anglo – Nubier – Ziege ist eine großrahmige, langbeinige Ziege. Typisch für diese Rasse sind die langen, anliegenden, hängenden Ohren und die ausgeprägte Ramsnase. Die Tiere sind sowohl gehörnt als auch ungehörnt. Das Haar ist kurz, glatt und fein. Alle Farbkombinationen von braun, schwarz und weiß sind möglich.

Maße und Gewicht

Leistungen

  • Milchleistung: 50 kg Fett + Eiweiß, 800 – 1.200 kg Milch, 2,9 bis 3,3 % Fett, 2,7 bis 3,0 % Eiweiß
  • 240-Tage Laktation
  • Bei entsprechender Haltung und Fütterung sind höhere Milchleistungen möglich

Fruchtbarkeit

  • erste Ablammung bis zum Alter von 15 Monaten
  • eine Ablammung pro Jahr
  • 1,8 bis 2,0 geborene Lämmer pro Jahr
  • saisonale Brunst

Zuchtziel

Angestrebt wird eine fruchtbare, widerstandsfähige und langlebige Milchziege mit großer Wirtschaft­lichkeit auf Grund hoher Fett- und Eiweißmengenleistungen sowie ihrer Eignung zur Landschaftspflege. Der Rücken sollte möglichst straff sein mit breit angelegtem, nicht zu stark abfal­lendem Becken. Das Fundament soll trocken und nicht zu fein sein, die Beinstellung soll korrekt sein. Gefordert wird ein gleichmäßiges, geräumiges, drüsiges und fest angesetztes Euter, das weit nach vorne und im Schenkenbereich hinauf reicht. Die gleichermaßen für das Hand- und Maschinenmelken gut geeigneten, leicht melkenden Striche sollen mittig unter den Hälften angesetzt sein, senkrecht nach unten weisen, mittellang, gleichförmig und klar abgesetzt sein.

Bunte Deutsche Edelziege

Herkunft und Verbreitung

Die Bunte Deutsche Edelziege entstand 1928 aus den verschiedenen Farbvarianten brauner Ziegen aus allen Gebieten Deutschlands.

Beschreibung

Die Bunte Deutsche Edelziege ist eine hochproduktive Milchziege. Die Farbe reicht von hellbraun bis schwarzbraun, mit schwarzem Aalstrich auf dem Rücken, Gesichts-, Bauch- und Beinfarbe variiert von hell bis dunkel.

  • mittlerer bis großer Rahmen, hornlose und gehörnte Tiere, kurze und glatt anliegende Behaarung
  • saisonale Brunst, Frühreife, Erstzulassung mit sieben bis neun Monaten
  • fest ansitzendes, drüsiges Euter mit ausgeprägtem Zentralband, Bauch- und Schenkeleuter, klar abgesetzte, mittellange Striche, leichte Melkbarkeit

Maße und Gewicht

Leistungen

  • Milchleistung: 850 bis 1 200 kg Milch, 3,2 bis 3,5 % Fett, 2,8 bis 3,0 % Eiweiß/ 240-Tage Laktation
  • Fruchtbarkeit: erste Ablammung bis zum Alter von 15 Monaten, eine Ablammung pro Jahr, 1,8 bis 2,0 geborene Lämmer pro Jahr

Zuchtziel

Angestrebt wird eine fruchtbare, widerstandsfähige und langlebige Ziege mit großer Wirtschaftlichkeit auf Grund hoher Fett- und Eiweißmengenleistungen sowie ihrer Eignung zur Landschaftspflege. Der Rücken sollte möglichst straff sein, mit breit angelegtem, nicht zu stark abfallendem Becken. Das Fundament soll trocken und nicht zu fein, die Beinstellung korrekt sein. Gefordert wird ein gleichmäßiges, geräumiges, drüsiges und fest angesetztes Euter, das weit nach vorne und im Schenkelbereich hinauf reicht. Die gleichermaßen für das Hand- und Maschinenmelken gut geeigneten, leicht melkenden Striche sollen mittig unter den Hälften angesetzt, senkrecht nach unten weisen, mittellang, gleichförmig und klar abgesetzt sein.

Burenziege

Herkunft und Verbreitung

Die Burenziege wurde 1930 in Südafrika aus vorhandenen Ziegenschlägen heraus gezüchtet. Hierbei kreuzte man auch Ziegenrassen aus Botswana und Namibia ein. 1959 wurde die “Goat Breeder´s Association” in Eastern Cape in Südafrika gegründet. Hiermit begann eine starke, kontinuierliche Selektion der Burenziege, bis zum heutigen Typ hin.
Nach Deutschland kam die Burenziege im Rahmen der Verdrängungskreuzung zum Aufbau der Fleischziegenzucht. Die ersten Tiere kamen zufällig lebendig über die Universität Gießen und 1978/1979 über den Zoo “Wilhelma” nach Deutschland. Dieses geschah dann später über Sperma und auch durch Embryonen.

Beschreibung

Die Burenziege ist eine mittel – bis großrahmige, gehörnte Fleischziege, mit langem Rumpf, breiten und gut bemuskelten Körperpartien, ausgeprägter Rippenwölbung und guter Bekeulung. Sie ist kurzhaarig, hat eine weiße Grundfarbe, einen rot-braun bis hellbraun gezeichneten Kopf, dessen Zeichnung bis zum Hals und Brustbereich reichen kann. Eine weiße geschlossene Blesse ist wünschenswert. Nicht erwünscht eine bis in den Nacken durchgehende Blesse sowie weiße Ohren. Pigmentflecken am Körper werden bis zu einer Größe von 10 cm Durchmesser toleriert. Ein einfarbig rotbrauner Farbschlag ist auch zugelassen. Die Hörner beider Geschlechter sollten nicht zu flach gestellt sein, um den Hautkontakt insbesondere bei Böcken zu vermeiden. Geknickte, längsgefaltete oder verdrehte Ohren sind abzulehnen. Der Kopf der Burenziege sollte eine konvexe Form aufweisen mit leichter Ramsnase. Da diese bei älteren Tieren ausgeprägter wird kann es zu einem Überbiss kommen. Hier sind bis zu 5 mm bei einem ausgewachsenen Tier tolerierbar.

Maße und Gewicht

Bezogen auf die Körperhöhe ist bei Jungziegen eine Rumpftiefe von 50%, bei älteren Ziegen von 60% optimal.

Leistungen

Die Burenziege ist asaisonal. Bei gutem Management sind dreimalige Ablammungen in zwei Jahren möglich. Mittelrahmige, tiefe Ziegen sind für die Fleischproduktion besonders geeignet, wobei die Lämmer sehr frohwüchsig sind und eine gute Bemuskelung an Keule, Rücken und Schulter entwickeln.
1,8 – 2,0 geborene Lämmer/Lammung. Drillingsgeburten kommen auch häufiger vor! Die täglichen Zunahmen der Lämmer liegen im Bereich von 200 – 250g. Einzeltiere erreichen auch weit höhere Zunahmen. Die Ziege zeigt ein ruhiges Temperament bei guter Muttereigenschaft, einschließlich hoher Milchleistung am Anfang der Säugeperiode. Beste Eignung für die Landschaftspflege!

Zuchtziel

Eine voll bemuskelte, kräftige, breite und tiefe Ziege mit langem Rücken und breiten, nicht zu stark abfallenden Becken, einer korrekten Beinstellung mit fester, nicht zu langer Fesselung. Angestrebt wird eine gute Ausbildung des Euters mit nicht zu dicken Strichen. Beistriche sind nicht gewünscht, aber tolerierbar. Angestrebt werden Tiere, die auch bei extensiver Haltung und in der Landschaftspflege gute Zunahmen aufweisen.

Girgentana-Ziege

Herkunft und Verbreitung

Die Girgentana-Ziege ist eine alte Landziegenrasse, die ihren Namen der Provinz Agrigento auf Sizilien verdankt. Vermutet wird, dass diese Ziege aufgrund ihres “Korkenziehergehörns“ vom asiatischen Falconi oder Markhor abstammt. Die Girgentana – Ziege bekam in den 70er Jahren zunehmend Konkurrenz von Hochleistungsmilchrassen, so dass ihr Bestand stark eingebrochen ist. Die Stiftung SAVE, die europäische Dachorganisation zur Erhaltung alter Nutztierrassen und Kulturpflanzensorten mit Sitz in der Schweiz, versucht seit Anfang der 90er Jahre den Bestand dieser Ziegenrasse zu sichern. Es gelang ihr die noch bestehenden Zuchtlinien in Italien zu koordinieren (damaliger Bestand 200 Tiere) Dem Bestand in Deutschland kam dabei große Bedeutung zu, da einige italienische Zuchttiere in den 80er Jahren nach Deutschland importiert wurden.

Beschreibung

Die Girgentana-Ziege ist anspruchslos und widerstandsfähig, sie wird vornehmlich zur Milchgewinnung, aber auch zur Fleischerzeugung gehalten.
Zwei Farbschläge: weiß oder rot-braun. Der Kopf ist sehr fein und edel und im Übergang von der Stirn zum Maul konkav geformt. Der Körperbau ist grazil, lang und schmal. Die Kruppe fällt recht steil nach hinten ab.
Die Ziege hat immer längliche Glöckchen. Das besondere Kennzeichen dieser Rasse, die „Korkenzieher-Hörner“ müssen mit Innendrehung senkrecht nach oben wachsen. Beim ausgewachsenen Bock können die Hörner bis zu 60 cm und bei der Ziege gut 40 cm hoch werden.
Langhaarziege mit mehr oder weniger langem Fell und kaum Unterwolle. Am Kopf und Hals ist das Fell kurz und glatt.

Maße und Gewicht

Leistungen

  • Milchmenge und Inhaltsstoffe: 300-490 Liter Milch in 180 Tagen
  • Die Milchinhaltsstoffe liegen bei 4,7 % Fett und 4,2 % Eiweiß
  • Fruchtbarkeit: Im Durchschnitt werden zwei Lämmer je Lammung geboren

Zuchtziel

Zuchtziel ist eine anspruchslose, widerstandsfähige Ziege mit akzeptabler Milchleistung. Auf Grund des geringen Populationsumfanges in Europa ist das Primärziel der Erhalt der Rasse.

Pfauenziege

Herkunft und Verbreitung

Über die Herkunft der Rasse ist sehr wenig bekannt. Die ersten Aufzeichnungen gab es Ende des 19. Jahrhunderts. Selbst die Bedeutung des Namens ist nicht eindeutig geklärt. Das Wort Pfauenziege hat nichts mit dem Vogel Pfau zu tun. Da die Ziege schwarze Flecken und Streifen an ihren Wangen und Augen hat, nimmt man an, dass diese “Pfaven“ der Rasse ihren Namen gaben. Die Rasse war Anfang des 20. Jahrhunderts in Graubünden und im Tessin weit verbreitet. Nachdem sie bei der Rassenbereinigung für Ziegen in der Schweiz 1938 nicht offiziell anerkannt wurde, ging ihr Bestand stark zurück. In Deutschland nur vereinzelt anzutreffen. Auf Initiative der schweizerischen Organisation “Pro Specie Rara“, die sich für den Erhalt der Vielfalt einheimischer Nutztiere und Kulturpflanzen einsetzt, schlossen sich die Züchter in einer Interessengemeinschaft zusammen und bildeten regionale Zuchtgenossenschaften. Sie konnten die Anerkennung der Rasse erreichen und den Bestand wieder auf ca. 300 Tiere ausbauen. Verbreitung Kantone Graubünden und Tessin in der Schweiz.

Beschreibung

Großrahmige, eher schwere Ziege mit kurzem bis mittellangem, nicht glattem Haarkleid. Behornt. Die vordere Körperhälfte ist überwiegend weiß mit schwarzen Stiefeln. Von den schwarzen Ohrinnenseiten reichen zwei schwarze Bänder seitlich des Kopfes über die Augen bis zum ebenfalls schwarzen Maul. Die hintere Körperhälfte ist überwiegend schwarz mit weißen Oberschenkeln, einem weißen Flankenfleck und weißem Schwanz.

Maße und Gewicht

Leistungen

Pfauenziegen werden auf Grund ihrer guten Mastfähigkeit als Fleischziegen im Herdbuch geführt. Für die Fleischleistungsprüfung werden das Geburtsgewicht sowie das Gewicht am 42. und 100. Lebenstag durch Wiegen ermittelt und daraus die täglichen Zunahmen bis zum 42. bzw. 100. Lebenstag berechnet. Da die Rasse in ihren Ursprungsgebieten auch als Milchrasse gehalten wird und um diese Nutzungsrichtung nicht völlig zu verdrängen, ist die zusätzliche Durchführung der Milchleistungsprüfung möglich. Die Exterieurbeurteilung der weiblichen Tiere erfolgt für die Merkmale Typ, Form, Euter und Bemuskelung. Die Exterieurbeurteilung der männlichen Tiere erfolgt für die Merkmale Typ, Form und Bemuskelung.

Zuchtziel

Eine großrahmige Ziege mit guter Mastleistung und rassetypischer Zeichnung.

Thüringer Waldziege

Herkunft und Verbreitung

Die Thüringer Wald Ziege entstand Anfang des 20. Jahrhundert in Thüringen aus regionalen Thüringer Landschlägen, in die über einen begrenzten Zeitraum Schweizer Toggenburger Ziegen eingekreuzt wurden. Die Rasseanerkennung erfolgte 1935. Die Rasse verteilt sich über das gesamte Bundesgebiet, das Hauptverbreitungsgebiet ist Thüringen.

Beschreibung

Die Thüringer Wald Ziege ist eine mittelrahmige Milchziege. Es treten sowohl gehörnte als auch hornlose Tiere auf. Das Haarkleid ist kurz und glatt anliegend. Die Farbe erstreckt sich von hell- bis dunkelschokoladenbraun. Vereinzelt treten auch schwarze Tiere auf. Ein Aalstrich ist nicht vorhanden. Die typische Kennzeichnung kommt zum Ausdruck durch die ausgeprägte Gesichtsmaske mit den von der Überaugengegend bis zur Oberlippe reichenden weißen Streifen. Das Maul und die Ohren sind weiß gesäumt, Spiegel und Unterbeine weiß.

Maße und Gewicht

Leistungen

  • Milchmenge und Inhaltsstoffe: 700 – 1 000 kg Milch mit durchschnittlich 3,5 % Fett und über 3,00 % Eiweiß / 240-Tage Laktation
  • Fruchtbarkeit: Erste Ablammung bis zum Alter von 15 Monaten, eine Ablammung pro Jahr, 1,8 bis 2, geborene Lämmer pro Ablammung, saisonale Brunst.

Zuchtziel

Ziel ist der Erhalt, der in ihrem Bestand gefährdeten Rasse. Gefordert wird eine fruchtbare, widerstandsfähige und langlebige Ziege mit hoher Wirtschaftlichkeit. Der Rücken sollte möglichst straff sein, mit breit angelegtem, nicht zu stark abfallendem Becken. Das Fundament soll trocken und nicht zu fein, die Beinstellung korrekt sein. Das Euter sollte gleichmäßig, geräumig, drüsenreich und fest angesetzt sein; das weit nach vorn reicht. Die mittellangen, gleichförmigen und klar abgesetzten Striche sollten sich gut zum Hand- und Maschinenmelken eignen. In der Fortführung der Rasse ist auf Reinrassigkeit zu achten, Einkreuzungen sind zu vermeiden.

Toggenburger Ziege

Herkunft und Verbreitung

Die Toggenburger Ziege hat ihren Ursprung in der Schweiz.

Beschreibung

Die Toggenburger Ziege wird kurz- und langhaarig gezüchtet, in hellbrauner bis mausgrauer Färbung. Die Ohren sind hell, ebenso führen helle Streifen vom Ohrgrund zum Maul. Beine, Schwanzansatz und angrenzende Körperteile sind hell bis weiß. Mittlerer bis großer Rahmen. Hornlose und gehörnte Tiere.
Saisonale Brunst. Frühreife, Erstzulassung mit sieben bis neun Monaten.
Fest ansitzendes, drüsiges Euter mit ausgeprägtem Zentralband, Bauch- und Schenkeleuter, klar abgesetzte, mittellange Striche. Leichte Melkbarkeit.

Maße und Gewicht

Leistungen

  • Milchmenge und Inhaltsstoffe: 40 kg Fett +Eiweiß, 240-Tage-Milchleistung ca. 700 – 800 kg, 4 bis 5 % Fett, 3 bis 4 % Eiweiß / 240-Tage Laktation
  • Bei entsprechender Haltung und Fütterung sind höhere Leistungen möglich
  • gute Fleischleistungseigenschaften
  • Fruchtbarkeit: Gute Fleischleistungseigenschaften, Frühreife und gute Fruchtbarkeit, im Durchschnitt zwei Lämmer pro Jahr
  • Eignung für die Landschaftspflege

Zuchtziel

Angestrebt wird eine fruchtbare, widerstandsfähige und langlebige Ziege mit hoher Fett- und Eiweißleistung sowie Eignung zur Landschaftspflege. Der Rücken soll möglichst straff sein, das Becken breit angelegt und nicht zu stark abfallen. Das Fundament soll trocken und nicht zu fein, die Beinstellung korrekt sein. Gefordert wird ein gleichmäßiges, geräumiges, drüsiges und fest angesetztes Euter, das weit nach vorne und im Schenkelbereich hinauf reicht. Die gleichermaßen für das Hand- und Maschinenmelken gut geeigneten, leicht melkenden Striche sollen mittig unter den Hälften angesetzt, senkrecht nach unten weisen, mittellang, gleichförmig und klar abgesetzt sein.

Weiße Deutsche Edelziege

Herkunft und Verbreitung

Die Weiße Deutsche Edelziege ging aus weißen Schlägen heimischer Ziegen hervor, die mit Schweizer Saanenziegen veredelt wurden. Sie wurde bis 1928 auch als Saanenziege bezeichnet.

Beschreibung

Die Weiße Deutsche Edelziege ist eine hochproduktive Milchziege. Sie hat eine weiße Farbe, leichte Pigmentflecken an Nase, Ohren und Euter sind zulässig.
Mittlerer bis großer Rahmen, hornlose und gehörnte Tiere. Kurze und glatt anliegende Behaarung.
Saisonale Brunst, Frühreife, Erstzulassung mit sieben bis neun Monaten. Fest ansitzendes, drüsiges Euter mit ausgeprägtem Zentralband, Bauch- und Schenkeleuter. Klar abgesetzte, mittellange Striche, leichte Melkbarkeit.

Maße und Gewicht

Leistungen

  • Milchmenge und Inhaltsstoffe: 850 bis 1 200 kg Milch, 3,2 bis 3,5 % Fett, 2,8 bis 3,0 % Eiweiß/ 240-Tage Laktation
  • Bei entsprechender Haltung und Fütterung sind höhere Leistungen möglich.
  • gute Fleischleistungseigenschaften
  • Fruchtbarkeit: Erste Ablammung bis zum Alter von 15 Monaten, eine Ablammung pro Jahr, 1,8 bis 2,0 geborene Lämmer pro Jahr

Zuchtziel

Angestrebt wird eine fruchtbare, widerstandsfähige und langlebige Ziege mit großer Wirtschaftlichkeit auf Grund hoher Fett- und Eiweißmengenleistungen und ihrer Eignung zur Landschaftspflege. Der Rücken sollte möglichst straff sein, mit breit angelegtem, nicht zu stark abfallendem Becken. Das Fundament soll trocken und nicht zu fein, die Beinstellung korrekt sein. Gefordert wird ein gleichmäßiges, geräumiges, drüsiges und fest angesetztes Euter, das weit nach vorne und im Schenkelbereich hinauf reicht. Die gleichermaßen für das Hand- und Maschinenmelken gut geeigneten, leicht melkenden Striche sollen mittig unter den Hälften angesetzt, senkrecht nach unten weisen, mittellang, gleichförmig und klar abgesetzt sein.